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Mein Bild vom Kind - Meine pädagogische Arbeit

Respekt & Achtung 

Jedem Wesen dieser Erde, klein oder groß, dick oder dünn, hell oder dunkel, stark oder schwach, gilt es, den gleichen Respekt entgegenzubringen.

Wer von uns Menschenkindern ist schon „normal“? Wir alle sind wie wir sind, wir haben Stärken und Schwächen. Um in der Gesellschaft seinen Platz zu finden, gilt es, sich dieser bewusst zu sein.  

 

Selbstbewusstsein

Ich möchte jedem Kind helfen, sich seiner selbst bewusst zu werden. Dazu beobachte ich, gehe mit dem Kind ins Gespräch und dokumentiere. Hieraus biete ich ihm Spiel- und Erkundungsangebote in seinen Interessengebieten an. 

 

Selbstständigkeit

Daneben ist mir eine Förderung zur Selbstständigkeit besonders wichtig. Ich traue dem Kind viel zu und gebe Hilfestellungen nur, wenn sie gewünscht werden.

 

Selbstwert

Ich bin mir bewusst, dass überbehütende oder ängstliche Einstellungen von uns Erwachsenen bei dem Kind zu Versagensängsten und einer Schwächung des Selbstwertes führen können. Das Kind soll sich bei mir angenommen fühlen, weil ich es ernst nehme und wertschätze, weil ich ihm konstruktive Kritik gebe und ihm Grenzen aufzeige, innerhalb derer es sich sicher bewegen kann.

 

Freiheit & Entwicklung

Kein Mensch ist wie der andere und kein Kind entwickelt sich wie das andere. Für eine freie, ungestörte Entwicklung des Kindes möchte ich vor allem diese, meine Fähigkeiten und Eigenschaften einbringen: Gelassenheit, Geduld, Weitsicht, Großzügigkeit, Kreativität, Beobachtungsgabe, Toleranz, Empathie, Struktur, Klarheit, Ehrlichkeit, Lebensfreude, Spielfreude und Musikalität. Ich bin bei der Entwicklung des Kindes nur liebevoller Begleiter, das Kind selbst lernt am meisten und am liebsten von einem anderen Kind und aus seinen eigenen Explorationen (Erkundungen). 

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Konzepte

Maria Montessori, das Reggio Konzept, Friedrich Fröbel, Waldorf Pädagogik, Célestin Freinet, oder Emmi Pikler, diese und weitere sind große Pädagogen mit guten Konzepten und wichtigen pädagogischen Ansätzen. Wir dürfen froh sein, dass es all diese Pädagogen in der Vergangenheit gegeben hat. Ich selbst handle nicht streng nach einem dieser Konzepte, aber mit allem, was ich für mich als positiv aus all diesen Konzepten herausgezogen habe. 

 

Spiel

Kleine Kinder spielen bis zu neun Stunden täglich. Im Spiel gewinnen sie grundlegende Fähigkeiten im emotionalen, sozialen, im motorischen und im kognitiven Bereich.

 

Partizipation

Auf einfacher Ebene gebe ich den Kindern Gelegenheit zur Mitbestimmung und einfache Wahlmöglichkeit, damit sie die Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Willen erkunden und auch die Unterordnung in einer Gruppe erfahren. „Möchtest du lieber Banane oder Mango essen?“ „Möchtet ihr heute einen Spaziergang zu den Schäfchen machen oder im Sandkasten spielen?“ Grundsätzlich bin ich sehr viel im Dialog mit den Kindern und nehme sie als eigenständige Persönlichkeit ernst.

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„Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.“
(§ 31, Absatz 1 UN Kinderrechtskonvention)
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